Unerwünschte Töchter
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Worum geht es in „Unerwünschte Töchter“?
Vier Frauen aus vier Generationen einer deutschen Familie stehen im Mittelpunkt: Margarethe, Marianne, Monika und Miriam. Kriege, gesellschaftliche Erwartungen, der Wechsel von Ost nach West und Konflikte um Herkunft und Selbstbestimmung prägen ihre Lebenswege. Ausgangspunkt sind überlieferte Tagebücher und Erinnerungstexte, aus denen ein weit gespannter Roman über familiäre Muster und deutsche Geschichte entsteht.
Für wen passt das Buch?
Für Leser:innen großer Familienromane über Frauenleben im 20. Jahrhundert, deutsche Geschichte, weitergegebene Konflikte und den schwierigen Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben.
Was du erwarten kannst
- Debütroman und Longlist Deutscher Buchpreis 2026
- Vier Frauengenerationen verbinden private Familiengeschichte mit deutscher Zeitgeschichte
- Tagebücher und Erinnerungsskizzen bilden den Ausgangspunkt des literarischen Projekts
Redaktionell aktualisiert: 9. Oktober 2026
Welches Genre hat „Unerwünschte Töchter“?
Genre: „Unerwünschte Töchter“ ordnen wir dem Bereich Belletristik & Romane zu.
Für wen? Für Leser:innen großer Familienromane über Frauenleben im 20. Jahrhundert, deutsche Geschichte, weitergegebene Konflikte und den schwierigen Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben.
Für wen „Unerwünschte Töchter“ besonders interessant ist
„Unerwünschte Töchter“ ist für ein Debüt ungewöhnlich weit angelegt. Vier Frauengenerationen reichen durch ein deutsches Jahrhundert, und damit verändert sich nicht nur die politische Umgebung, sondern auch das, was Frauen jeweils dürfen, erwarten oder gegen Widerstände durchsetzen können. Gerade weil Miriam Carbe auf familiäre Tagebücher und Erinnerungen zurückgreift, bekommt diese große historische Strecke einen persönlichen Kern.
Ich würde den Roman besonders Leser:innen empfehlen, die Familiengeschichten nicht als private Insel betrachten. Kriege, gesellschaftliche Normen, Herkunft und Rassismus wirken hier direkt auf Beziehungen und Lebensentscheidungen. Mit 576 Seiten ist das kein kurzer Einstieg, aber genau die Länge erlaubt es, Wiederholungen und Brüche zwischen den Generationen sichtbar zu machen.