Parasiti
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Worum geht es in „Parasiti“?
Ein Brief bringt Bewegung in das Verhältnis von Rina, ihrer Tante Valli und ihrer Großmutter Lydia. Als die Großmutter plötzlich verstummt, beginnt Rina nachzufragen. Der Roman folgt drei Generationen russlanddeutscher Frauen von Novosibirsk in den 1960er Jahren über Aussiedlung und Ankommen in Deutschland bis in die Gegenwart und macht sichtbar, wie Schweigen, Anpassung und Verletzungen weitergegeben werden.
Für wen passt das Buch?
Für Leser:innen von Familienromanen über Migration, weibliche Lebenswege, transgenerationale Erfahrungen und russlanddeutsche Geschichte, die persönliche Biografien mit gesellschaftlichem Kontext verbinden.
Was du erwarten kannst
- Debütroman und Longlist Deutscher Buchpreis 2026
- Drei Generationen russlanddeutscher Frauen stehen im Zentrum
- Migration, Anpassung, Emanzipation und familiäres Schweigen greifen ineinander
Redaktionell aktualisiert: 9. Oktober 2026
Welches Genre hat „Parasiti“?
Genre: „Parasiti“ ordnen wir dem Bereich Belletristik & Romane zu.
Für wen? Für Leser:innen von Familienromanen über Migration, weibliche Lebenswege, transgenerationale Erfahrungen und russlanddeutsche Geschichte, die persönliche Biografien mit gesellschaftlichem Kontext verbinden.
Was dich an „Parasiti“ berühren könnte
„Parasiti“ nimmt eine Familiengeschichte ernst, die in der deutschen Gegenwartsliteratur noch immer erstaunlich selten im Mittelpunkt steht. Rina, Valli und Lydia gehören zu drei Generationen, und zwischen ihnen liegen nicht nur Altersunterschiede, sondern Migration, gesellschaftliche Brüche und sehr verschiedene Möglichkeiten, über das eigene Leben zu sprechen. Dass die Handlung ausgerechnet mit dem Verstummen der Großmutter Fahrt aufnimmt, passt deshalb besonders gut.
Für mich ist das ein Debüt für Leser:innen, die Familienromane dann am stärksten finden, wenn private Konflikte größere historische Linien sichtbar machen. Hier geht es nicht um eine abstrakte „Migrationsgeschichte“, sondern um konkrete Frauen, Erwartungen, Verletzungen und Strategien des Weiterlebens. Gerade diese Mehrgenerationenperspektive macht den Roman als Neuentdeckung besonders interessant.