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Mit beiden Händen den Himmel stützen Lilli Tollkien
Für dich ausgewählt

Mit beiden Händen den Himmel stützen

von Lilli Tollkien
FormatHardcover mit Schutzumschlag
Erscheinungsdatum14. März 2026
Seiten255
SpracheDeutsch
ISBN-139783351042844
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Auf einen Blick

Die wichtigsten Punkte zu „Mit beiden Händen den Himmel stützen“

Lale wächst im West-Berlin der 1980er Jahre in einer Männer-WG auf. Das vermeintlich freie Umfeld eröffnet ihr Möglichkeiten, lässt sie aber zugleich mit fehlenden Grenzen, Unsicherheit und patriarchalen Strukturen allein. Aus der Perspektive des Kindes und der späteren Rückschau entsteht eine Geschichte über Haltlosigkeit, Verletzungen und den mühsamen Weg zu einem selbstbestimmteren Leben.

Für wen passt das Buch?

Für Leser:innen literarischer Coming-of-Age- und Familienromane über Kindheit, alternative Milieus, weibliche Selbstermächtigung und die Widersprüche vermeintlicher Freiheit.

Was du erwarten kannst

  • Romandebüt und Longlist Deutscher Buchpreis 2026
  • West-Berliner Männer-WG der 1980er Jahre als ungewöhnliches Kindheitsmilieu
  • Freiheitsversprechen und patriarchale Grenzüberschreitungen werden gegeneinander gelesen

Redaktionell aktualisiert: 9. Oktober 2026

Genre & Themen

Welches Genre hat „Mit beiden Händen den Himmel stützen“?

Genre: „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ ordnen wir dem Bereich Belletristik & Romane zu.

Für wen? Für Leser:innen literarischer Coming-of-Age- und Familienromane über Kindheit, alternative Milieus, weibliche Selbstermächtigung und die Widersprüche vermeintlicher Freiheit.

Redaktionelles Porträt von Anna
Meine MeinungRedaktionelle Einordnung von Annas Buchladen

Was dich an „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ berühren könnte

Bei „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ interessiert mich vor allem der Widerspruch im Milieu: Erwachsene wollen freier leben, alte Regeln abschütteln und gesellschaftliche Grenzen überwinden – doch für ein Kind kann genau diese Grenzenlosigkeit auch bedeuten, dass Schutz fehlt. Lale erlebt das West-Berlin der Achtziger deshalb nicht als romantische Alternativwelt, sondern als Ort zwischen Offenheit und Haltlosigkeit.

Lilli Tollkiens Debüt eignet sich besonders für Leser:innen, die Familien- und Kindheitsgeschichten mögen, in denen eine Epoche nicht nostalgisch verklärt wird. Der Roman fragt, wer die Kosten vermeintlicher Freiheit trägt und wie ein Kind später Worte für Erfahrungen findet, die damals kaum einzuordnen waren. Das macht ihn unbequem, aber auch sehr gegenwärtig.

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