Gulistan
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Worum geht es in „Gulistan“?
Gulistan und ihr Mann Çiya leben unter Saddam Husseins Herrschaft, während die kurdische Bevölkerung zunehmend verfolgt wird. Als Çiya verschwindet, beginnt für Gulistan eine Suche, die zugleich durch eine Welt aus Repression, Angst und Widerstand führt. Karosh Taha erzählt konzentriert von einer Liebe unter politischen Bedingungen, in denen selbst alltägliche Entscheidungen gefährlich werden und persönliche Verluste untrennbar mit staatlicher Gewalt verbunden sind.
Für wen passt das Buch?
Für Leser:innen kurzer, politisch konzentrierter Romane über Diktatur, kurdische Geschichte, Liebe und Widerstand, die historische Gewalt nicht als Kulisse, sondern als unmittelbare Erfahrung der Figuren erzählen.
Was du erwarten kannst
- Kompakter Roman über kurdisches Leben unter Saddam Hussein
- Verbindet Liebesgeschichte, Verschwinden und politische Verfolgung
- Longlist des Deutschen Buchpreises 2026
Redaktionell aktualisiert: 11. Oktober 2026
Welches Genre hat „Gulistan“?
Genre: „Gulistan“ ordnen wir dem Bereich Belletristik & Romane zu.
Themen: Dazu passen Historische Romane.
Für wen? Für Leser:innen kurzer, politisch konzentrierter Romane über Diktatur, kurdische Geschichte, Liebe und Widerstand, die historische Gewalt nicht als Kulisse, sondern als unmittelbare Erfahrung der Figuren erzählen.
Was „Gulistan“ für deine Leseliste interessant macht
Mit nur rund 160 Seiten arbeitet „Gulistan“ sehr konzentriert. Karosh Taha erzählt von einer Frau, deren private Suche nach ihrem verschwundenen Mann nicht von der politischen Gewalt unter Saddam Hussein zu trennen ist. Die Verfolgung der kurdischen Bevölkerung bildet keine historische Kulisse, sondern bestimmt, was Liebe, Sicherheit und Widerstand überhaupt bedeuten können.
Gerade die Kürze verhindert, dass sich der Roman in historischen Erklärungen verliert. Wer mehr über den Kontext wissen möchte, wird ergänzende Sachliteratur brauchen. Als literarischer Text setzt „Gulistan“ auf Nähe und Verdichtung – und darauf, staatliche Repression über eine konkrete Beziehung erfahrbar zu machen.